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Garaus für die Laus

Drucken 19.12.2011, 00:00 Uhr, Familie und Partnerschaft
(djd). Zwar gibt es die Krabbler auch im Sommer, doch gerade in der kalten Jahreszeit herrscht in Schulen und Kindergärten häufig "Läuse-Alarm". Das hat weniger mit den niedrigen Temperaturen zu tun als mit der Tatsache, dass die Kinder seltener draußen spielen und noch mehr die Köpfe zusammenstecken als sonst. Übertragen werden die kleinen Tierchen direkt durch Haar-zu-Haar-Kontakt. Springen oder fliegen können sie nicht - die Parasiten krabbeln bequem zum nächsten Schopf. Wenn Eltern beim eigenen Kind Läuse entdecken, fürchten sie oft, als unsauber zu gelten. Dieses Vorurteil führt oft zu unsinnigen Aktionen: Putzorgien im ganzen Haus werden gestartet, Kuscheltiere eingefroren und das Kinderzimmer in eine Quarantänestation verwandelt. Übertriebene Hysterie sei unnötig, mahnen die Gesundheitsämter. Schließlich seien die kleinen Plagegeister zwar unangenehm, aber völlig harmlos, weil sie in unseren Breiten keine Krankheiten übertragen.

Lausbiss kann sich entzünden

Allerdings ernährt sich die Laus von menschlichem Blut. Durch ihren Stich kann es zu allergischen Reaktionen kommen und es können sich Ekzeme auf der Kopfhaut bilden. Vor allem der Haaransatz hinter den Ohren und im Nacken sollte bei einer Lauskontrolle gründlich unter die Lupe genommen werden. Wenn sich tatsächlich Läuse auf dem Kinderkopf eingenistet haben, heißt es rasch handeln, damit sie sich nicht weiter vermehren oder auf andere Familienmitglieder übertragen werden.

Schnell und problemlos ist die Behandlung mit modernen Kopflausmitteln wie beispielsweise Nyda aus der Apotheke. Innerhalb weniger Minuten werden die Parasiten bewegungsunfähig und zeigen keine wesentlichen Lebenszeichen mehr. Zwei Behandlungen sind nötig, nach erfolgter Erstbehandlung können die Kinder bereits wieder die Schule oder den Kindergarten besuchen.

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