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„Wir Studierenden werden für´s Lernen in der Praxis bezahlt. Besser geht nicht!“

Drucken 12.08.2010, 16:10 Uhr, Gewicht und Diäten
Für Anika Walldorf war von Anfang an klar, dass sie später beruflich „etwas mit Trainingswissenschaft“ machen will. Schließlich nahm „ihr“ Sport Judo mit täglichen Trainingseinheiten lange Zeit einen Großteil ihrer Freizeit in Anspruch. Wie viele ihrer Altersgenossen schrieb sich Anika Walldorf für ein „Sportstudium“ ein, weil sie „einfach nichts Anderes im Sportbereich kannte“. Als sie dann im Studienverlauf feststellte, dass eine Tätigkeit als Lehrerin nichts ist, worin sie ihre „berufliche Zukunft“ sieht, informierte sie sich über andere Studienmöglichkeiten mit hohem Anteil an Know-how in Trainingswissenschaft. Heute studiert Anika Walldorf an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und ist Studioleiterin in ihrem Ausbildungsbetrieb „Hypoxi-Figur-Center Mainz“. Die angehende Gesundheitsmanagerin stuft ihre beruflichen Perspektiven als Fach- und Führungskraft im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit als „sehr gut“ ein. Sie könnte sich beispielsweise gut vorstellen, im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement durchzustarten.
Nach ihrem Abitur schrieb sich Anika Walldorf für ein Studium in Sport und Geografie auf Lehramt an der Universität in Mainz ein. Im Studienverlauf wurde ihr aber immer mehr klar, dass eine Tätigkeit als Lehrerin nicht das Richtige für sie ist: „Ich habe mich dann schon gefragt: Willst du das dein Leben lang machen?“ Zu diesem Zeitpunkt jobbte sie neben ihrem Studium in einem Hypohi-Figurstudio und die Arbeit dort machte ihr unwahrscheinlich viel Spaß: „Das war etwas, was ich mir eher vorstellen konnte. Direkt mit Menschen unterschiedlicher Altersklassen arbeiten und sie bei ihren Zielen - z. B. bessere Ernährung, fitter werden, straffere Figur etc. – anleiten und unterstützen.“
Vom Nebenjob zum Studium mit Vergütung:
Da im Studio bereits ein angehender Fitnessökonom im Rahmen eines dualen Studiums an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement ausgebildet wurde, kam Anika Walldorf mit dem dualen Studium in Kontakt. Vom praxisnahen Bachelor-Studiensystem, das eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verbindet, überzeugt wechselte sie vom Unistudium an die DHfPG. So wurde für Anika Walldorf aus einem Nebenjob im Fitnessstudio ein duales Studium in der Studienrichtung Gesundheitsmanagement - mit Festanstellung im „Hypoxi-Figur-Center Mainz“ und monatlicher Vergütung statt Studiengebühren.  Mittlerweise fungiert sie als Studioleiterin und ist so in verantwortungsvolle Aufgaben eingebunden.
Warum sie sich für die Studienrichtung Gesundheitsmanagement entschieden hat:
„Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich Gesundheitsmanagement oder lieber Ernährungsberatung studieren möchte. Ernährung im Allgemeinen und Gewichtsmanagement im Besonderen war für mich als Judoka schließlich schon immer ein entscheidendes Thema. Beispielsweise wenn man vor einem Wettkampf „schnell Gewicht machen muss“, also mal auf die Schnelle 2-3 Kilo runter müssen, um in einer niedrigeren Gewichtsklasse zu starten.“ Entschieden hatte sie sich letztendlich für Gesundheitsmanagement, weil „ich mir hier sehr gute berufliche Perspektiven ausrechne, da ich alle Bereiche – von Training über Betriebswirtschaft und Qualitätsmanagement bis hin zu Ernährung und Entspannung“ abdecke, ohne einen deutlichen Schwerpunkt auf einen der einzelnen Bereiche zu legen.
Nicht nur die „breite Positionierung des Studienabschlusses“, auch die Tatsache, dass „das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement heute in aller Munde ist und sehr gute berufliche Perspektiven bietet“, führten zur Entscheidung pro Studienrichtung Gesundheitsmanagement.
Ob ihr ein Studienmodul besonders in Erinnerung geblieben ist:
„Als Studioleitung zählen nicht nur Kundenbetreuung, das Schreiben von individuellen Trainingsplänen und Ernährungsberatung zu meinen Aufgaben, auch das Knüpfen von Kooperationen, die Organisation von Veranstaltungen  und viele administrative Tätigkeiten gehören zu meiner täglichen Arbeit. Alle Studienmodule - von „Qualitätsmanagement“ bis „Medizinische Grundlagen“ - konnte ich sinnvoll in die Praxis einfließen lassen. Es macht einfach Spaß, das Gelernte direkt umsetzten zu können. Ich kann das Studium an der DHfPG nur empfehlen, es bringt für alle Beteiligte nur Vorteile: die Kunden werden professionell betreut, der Betrieb arbeitet mit qualifiziertem Personal und die Studierenden werden für´s Lernen in der Praxis bezahlt. Besser geht nicht.“
 „Ordentlichen Respekt hatte ich ja vor dem Modul „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“. Und dann hat das richtig viel Spaß gemacht. Spaß bei BWL? Hallo!“, bringt Anika Walldorf die gute Verständlichkeit der Studieninhalte durch hohen Praxisbezugs in allen Studienmodulen auf den Punkt.
Wie sieht die Planung für die Zukunft aus:
„Zuerst einmal freu ich mich natürlich riesig, dass die Abschlussarbeit bestanden ist. Jetzt schau ich mich gerade um, was ich nach Studienabschluss machen möchte. Meine Bachelor-Thesis hat sich ja damit beschäftigt, wie männliche Kunden ihr Körperfett im Bauchbereich mit Hypoxi-Training gezielt reduzieren können. Dabei stand der Präventionsgedanke im Vordergrund, also die gezielte Reduktion der Risiken an Diabetes Typ II, dem  Metabolischen Syndrom etc. zu erkranken. Ich könnte mir gut vorstellen, in den Bereich Gesundheitsförderung zu gehen – beispielsweise bei einer Krankenkasse oder in einem größeren Unternehmen. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein Thema, das mich sehr reizen würde und das es mir ermöglicht, meine Stärken im kommunikativen Bereich mit Know-how aus dem Studium (von Trainingswissenschaft über Entspannung und Ernährung bis zu Vertrieb und Marketing) optimal unter einen Hut zu bringen.“
Überblick über Anika Walldorfs sportliche Aktivitäten:
·    Mehrfache Rheinland  Meisterin
·    Mehrfache Rheinland-Pfalzmeisterin
·    Mehrfache Süd-Westdeutsche Meisterin
·    Seit 1991 Judo im VfL Eppelsheim.(www.judo-eppelsheim.de/)
·    Seit 2000 Bundesliga Kämpferin für Kim Chi Wiesbaden bzw. JC Rüsselsheim
·    Mehrfach 3. Platz bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften mit JC Rüsselsheim  und  mit Kim Chi Wiesbaden
·    1997-2002 Heinrich-Heine Gymnasium  Kaiserslautern (Elite Schule des Sports)
·    2002 3. Platz Deutsche Einzelmeisterschaft U20 bis 52kg  in Hanau
·    2003 2. Platz Deutsche Hochschulmeisterschaft bis 52kg Uni Mainz  in Leipzig
·    2003 1. Platz Deutsche Hochschulmannschaftsmeisterschaft Uni Mainz  bis52kg in Leipzig
·    2004 3. Platz Europacup bis 52kg mit Rüsselsheim  in Paris
·    2005 5. Platz Belgien Open bis 52kg in Arlon
·    2006 5. Platz Deutsche Einzelmeisterschaft bis 48kg in Esslingen
·    Seit 2006 Kim Chi Wiesbaden (www.kim-chi-wiesbaden.de/)
·    2004-2006 Judo Club Rüsselsheim
·    2007 5. Platz Swiss Open bis 48kg  in Luzern
·    2007 Prüfung zum 1. Dan
·    2010 2. Platz Deutsche Hochschulmeisterschaft bis 48kg in Karlsruhe für die DHfPG
So funktioniert Hypoxi-Training:
Viele haben laut Anika Walldorf Schwierigkeiten, die Fettpolster an ihren Problemzonen an Bauch und Hüfte loszuwerden. Denn es sei schwierig, genau an den Stellen abzunehmen, an denen die störenden Fettpölsterchen sitzen. Verantwortlich hierfür ist die unterschiedliche Durchblutung der verschiedenen Körperzonen. Die Hypoxi-Therapie (www.hypoxi.net/de) setzt genau hier an. Die von Dr. Egger entwickelte Bodyforming-Methode ist darauf ausgerichtet, Körperpartiene, die von hartnäckigen Fettreserven, eventuell mit schlaffem Bindegewebe und Cellulite, betroffenen sind, zu aktivieren.

Für Anika Walldorf ist dabei v. a. der präventive Gedanke spannend: „Ich finde das Training mit dem Trainingsgerät Vacunaut besonders interessant, da hier das gesundheitlich gefährliche Bauchfett verringert werden kann, wobei nicht ausschließlich die Ästhetik im Vordergrund steht.“ Der Vacunaut komme dann zum Einsatz, wenn der Umfang an Bauch und Hüfte reduziert werden soll. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der Deutschen Hochschule konnte die Studierende aufzeigen, dass ein vierwöchiges Hypoxi-Training eine deutlich bessere Fettreduktion der Problemzonen bewirkt als ein Training auf einem herkömmlichen Fahradergometer. Trainiert wurde dabei im so genannten „Hypoxi-PressureSuit“, in dem 122 Über- und Unterdruckkammern an der Bauch- und Hüftregion eingearbeitet sind. Während des moderaten Trainings, welches auf einem speziellen Cardiogerät stattfand, wurden Über- und Unterdruck eingesetzt, um auf die Problemzonen in der Körpermitte und der unteren Körperhälfte einzuwirken.
Weitere Informationen zum Studium unter www.dhfpg.de.
Homepage der DHfPG


Autor / Kontakt:
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement
Frau Sabine Mack
Saarbrücken
URL: http://www.dhfpg.de

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