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Ansteckender Brechdurchfall durch Rotaviren
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22.08.2011, 00:00 Uhr, Heilmittel und Heilverfahren
(djd). Die Infektionswege bei Rotaviren sind vielfältig: Schon ein Händedruck oder das gleiche Spielzeug in der Krabbelgruppe können ausreichen, um das Virus von Kind zu Kind zu verbreiten. Jedes Jahr müssen allein in Deutschland rund 20.000 Kinder stationär im Krankenhaus behandelt werden. "Ist ein Kind an Rotaviren erkrankt, bedeuten der stetige Durchfall und das häufige Erbrechen eine starke Belastung für den kleinen Körper", erklärt Kinderärztin Dr. Olga Prehsfreund aus Köln. Wichtig sei es dann vor allem, den Körper vor dem Austrocknen zu bewahren und den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Ein schwerer Krankheitsverlauf einer Rotavirus-Infektion kann nur durch eine Schluckimpfung verhindert werden. Je nach verwendetem Impfstoff werden den Kindern dabei im Abstand von mindestens vier Wochen zwei oder drei kleine Dosen in den Mund geträufelt. Die Impfung gegen eine Erkrankung durch Rotaviren wird bundesweit von vielen Krankenkassen übernommen. Viele Kinderärzte raten daher jungen Eltern, ihre Babys möglichst früh gegen das Rotavirus zu impfen.
Große Unterschiede in Ost und West
Doch die Impfbereitschaft ist in Ostdeutschland deutlich größer als im Westen der Bundesrepublik. Durch die seit 2008 bestehende Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (SIKO), Neugeborene und Säuglinge gegen die hoch ansteckenden Rotaviren zu impfen, zeigen sich jetzt zusätzliche Erfolge. Während die Impfquote gegen den gefährlichen Brechdurchfall im Jahr 2010 bei Kleinkindern bundesweit bei 24,7 Prozent lag, stieg sie im Bundesland Sachsen auf erfreuliche 63,4 Prozent. Und die Erfolge sind beeindruckend: Die Fallzahl von erkrankten Kleinkindern in Sachsen hat sich 2010 (seit Einführung der Impfung im Jahr 2008) halbiert. Bundesweit dagegen sanken die Patientenzahlen im gleichen Zeitraum nur geringfügig, wie die Sächsische Impfkommission in ihrem Resümee im "Ärzteblatt Sachsen" aufzeigt. Unter www.gesundes-kind.de finden interessierte Eltern eine genaue Übersicht, welche Krankenkassen die Impfung übernehmen.
Ein schwerer Krankheitsverlauf einer Rotavirus-Infektion kann nur durch eine Schluckimpfung verhindert werden. Je nach verwendetem Impfstoff werden den Kindern dabei im Abstand von mindestens vier Wochen zwei oder drei kleine Dosen in den Mund geträufelt. Die Impfung gegen eine Erkrankung durch Rotaviren wird bundesweit von vielen Krankenkassen übernommen. Viele Kinderärzte raten daher jungen Eltern, ihre Babys möglichst früh gegen das Rotavirus zu impfen.
Große Unterschiede in Ost und West
Doch die Impfbereitschaft ist in Ostdeutschland deutlich größer als im Westen der Bundesrepublik. Durch die seit 2008 bestehende Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (SIKO), Neugeborene und Säuglinge gegen die hoch ansteckenden Rotaviren zu impfen, zeigen sich jetzt zusätzliche Erfolge. Während die Impfquote gegen den gefährlichen Brechdurchfall im Jahr 2010 bei Kleinkindern bundesweit bei 24,7 Prozent lag, stieg sie im Bundesland Sachsen auf erfreuliche 63,4 Prozent. Und die Erfolge sind beeindruckend: Die Fallzahl von erkrankten Kleinkindern in Sachsen hat sich 2010 (seit Einführung der Impfung im Jahr 2008) halbiert. Bundesweit dagegen sanken die Patientenzahlen im gleichen Zeitraum nur geringfügig, wie die Sächsische Impfkommission in ihrem Resümee im "Ärzteblatt Sachsen" aufzeigt. Unter www.gesundes-kind.de finden interessierte Eltern eine genaue Übersicht, welche Krankenkassen die Impfung übernehmen.
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