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Barfuß oder Lackschuh - Tag des Fußes steht 2011 unter dem Motto „Gut zu Fuß“

Drucken 28.06.2011, 12:21 Uhr, Krankheiten und Erkrankungen
Düsseldorf im Juni 2011. Um das Bewusstsein im Umgang mit den eigenen Füßen zu stärken, findet am 29. Juni 2011 der Tag des Fußes statt. „Über Jahrzehnte hinweg wirken sehr hohe Belastungen auf die Füße. Trotzdem fällt in unseren Sprechstunden auf, dass viele Patienten durch unbequemes Schuhwerk Fußfehlstellungen riskieren“, sagt Adrian K. Wiethoff, zertifizierter Fußchirurg und Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. „Als Folge steigt die Gefahr einer dauerhaften Fußschädigung.“ Zu den bekanntesten Fehlstellungen gehört beispielsweise der Hallux valgus: ein Schiefstand des großen Zehs. Dabei versprechen bereits kleine Entspannungstechniken eine Verringerung der täglichen Belastung.

Ohne Schuhe läuft es (sich) besser

Grundsätzlich sorgt eine gesunde Schuhform für den besten Schutz vor Fehlstellungen. Dabei verteilt der Schuh die Belastungen gleichmäßig auf den Fuß und engt diesen weder ein, noch verändert er die eigentliche Fußstellung. „Doch es gibt beispielsweise geschäftliche Etikette, die dazu führen, dass diese Ratschläge missachtet werden“, weiß Adrian K. Wiethoff. Durch High Heels etwa wirkt das gesamte Körpergewicht ausschließlich auf den Fußballen und erhöht mittelfristig die Gefahr einer Deformation. „Um dem Fuß nach einer anstrengenden Woche die nötige Entspannung zu gewähren, bietet es sich besonders in der Sommerzeit an, einen Tag lang barfuß zu laufen“, sagt Adrian K. Wiethoff. Dies sorgt für eine optimale Durchblutung und stärkt die Muskeln, da sich der Fuß ohne den alltäglichen Druck des Schuhwerks bewegt. Auch hilft ein gelegentliches Fußbad dabei, die nötige Entspannung der beanspruchten Sehnen zu erzielen.

Nie zu spät

Neben erworbenen Deformationen gibt es auch Fußfehlstellungen, die seit der Geburt bestehen und bei denen Patienten sich aus medizinischen oder auch aus ästhetischen Gründen für eine Behandlung entschließen. In beiden Fällen stellen orthopädische und chirurgische Konzepte eine Therapiemöglichkeit dar. „Je nach Grad der Veränderung helfen zum Beispiel Einlagen, die Muskeln und Knochen in deren eigentliche Position zu bringen“, sagt Adrian K. Wiethoff. „Auf diese Weise erhält der Fuß seine natürliche Stabilität zurück.“ Bei starken Fehlstellungen bieten sich kleine Eingriffe unter örtlicher Betäubung als Alternative an. Damit steht bei vielen Patienten einem gesunden und schönen Gang nichts mehr im Wege.


Autor / Kontakt:
ARS PEDIS
Herr Adrian K. Wiethoff
Düsseldorf
URL: http://www.aesthetische-fusschirurgie.info

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