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Einfach nur ein Hühnerauge? - Hammerzehen und Krallenzehen ernst nehmen
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28.09.2011, 09:41 Uhr, Krankheiten und Erkrankungen
Düsseldorf im September 2011. Ob Druckstelle oder Hühnerauge – viele Menschen messen derartigen Beschwerden keine besondere Bedeutung zu. Dabei kann es sich um Symptome für ernsthafte Erkrankungen wie die sogenannte Hammer- oder Krallenzehe handeln. Diese Leiden stehen für eine Beugefehlstellung am Zehenmittel- oder Endgelenk, wodurch es zu einer dauerhaften Verkrümmung kommen kann. „Daraus resultieren für Betroffene oftmals Probleme beim Schuhetragen und es können Entzündungen entstehen“, erklärt Adrian K. Wiethoff, zertifizierter Fußchirurg und Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie der Praxisgemeinschaft Ars Pedis in Düsseldorf. Neben dem jahrelangen Tragen von zu engem oder zu hohem Schuhwerk erweisen sich Spreiz- oder Plattfüße sowie neurologische und unfallbedingte Fußerkrankungen als ursächlich. Generell gilt jedes Stadium eines Hammer- und Krallenzehs als behandlungsbedürftig, weshalb Betroffene bei einem Verdacht eine Expertenmeinung einholen sollten.
Implantat sichert Gelenk
Zu Beginn einer Hammer- oder Krallenzehenerkrankung helfen zunächst noch konservative Methoden wie beispielsweise Zehengymnastik, Einlagen oder Schienen. Im fortgeschrittenen Stadium muss jedoch eine Operation erfolgen, bei der – abhängig vom Befund – eine Korrektur von Sehnen, Gelenkkapseln oder Knochen stattfindet. Lässt sich das Gelenk noch bewegen, besteht für Mediziner die Möglichkeit, es zu erhalten. Andernfalls wählen Experten zwischen zwei Vorgehensweisen: „Bei der älteren Methode wird das verformte und für den Abrollvorgang des Fußes unwichtige Mittelglied vollständig still gelegt und der Zeh im Anschluss für vier bis fünf Wochen mit einem Draht geschient, der danach schmerzfrei wieder gezogen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt tragen Patienten einen Verbandsschuh. Die neuere Methode hingegen bietet Betroffenen die Chance, die Knochen mittels eines kleinen Implantats zu schienen, welches eine schnellere Heilung aufgrund höherer Stabilität ermöglicht“, erklärt Adrian K. Wiethoff. Zwei bis drei Wochen nach dem Eingriff können Patienten bei Anwendung des neuen Verfahrens bereits wieder normale Schuhe tragen. „Zusammenfassend handelt es sich bei der Operation einer Hammer- oder Krallenzehe aus fußchirurgischer Sicht eher um einen kleinen und komplikationslosen Eingriff, der jedoch umso größeren Nutzen für den Betroffenen bietet“, so der Düsseldorfer Experte abschließend.
Implantat sichert Gelenk
Zu Beginn einer Hammer- oder Krallenzehenerkrankung helfen zunächst noch konservative Methoden wie beispielsweise Zehengymnastik, Einlagen oder Schienen. Im fortgeschrittenen Stadium muss jedoch eine Operation erfolgen, bei der – abhängig vom Befund – eine Korrektur von Sehnen, Gelenkkapseln oder Knochen stattfindet. Lässt sich das Gelenk noch bewegen, besteht für Mediziner die Möglichkeit, es zu erhalten. Andernfalls wählen Experten zwischen zwei Vorgehensweisen: „Bei der älteren Methode wird das verformte und für den Abrollvorgang des Fußes unwichtige Mittelglied vollständig still gelegt und der Zeh im Anschluss für vier bis fünf Wochen mit einem Draht geschient, der danach schmerzfrei wieder gezogen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt tragen Patienten einen Verbandsschuh. Die neuere Methode hingegen bietet Betroffenen die Chance, die Knochen mittels eines kleinen Implantats zu schienen, welches eine schnellere Heilung aufgrund höherer Stabilität ermöglicht“, erklärt Adrian K. Wiethoff. Zwei bis drei Wochen nach dem Eingriff können Patienten bei Anwendung des neuen Verfahrens bereits wieder normale Schuhe tragen. „Zusammenfassend handelt es sich bei der Operation einer Hammer- oder Krallenzehe aus fußchirurgischer Sicht eher um einen kleinen und komplikationslosen Eingriff, der jedoch umso größeren Nutzen für den Betroffenen bietet“, so der Düsseldorfer Experte abschließend.
Autor / Kontakt:
ARS PEDIS
Herr Adrian K. Wiethoff
Düsseldorf
URL: http://www.aesthetische-fusschirurgie.info
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Herr Adrian K. Wiethoff
Düsseldorf
URL: http://www.aesthetische-fusschirurgie.info
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