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„Ich lasse mir mein Auge lasern“ – Vom Science Fiction in die Wirklichkeit

Drucken 07.11.2011, 11:40 Uhr, Krankheiten und Erkrankungen
Lange klang das Stichwort „Auge lasern“ wie ein Verfahren aus einem Science-Fiction Roman. Heute ist es Wirklichkeit: In nur 20 Minuten kann eine Operation, die mit einem Laserverfahren gekoppelt wird, Fehlsichtigkeit für immer beheben.
In hundert Jahren wird die Brille wohl ein modisches Accessoire aus der tiefen Vergangenheit sein. Menschen werden Brillen tragen, so wie heute manch einer heute einen Hut trägt oder Rollschuh fährt. Die stete Weiterentwicklung operativer und lasergestützter Verfahren im Bereich der refraktiven Chirurgie hat dazu geführt, dass der Eingriff heute eine Routineoperation mit geringem Risiko ist. Das weltweit am häufigste Verfahren, ist die LASIK-Methode. Dabei kann man tatsächlich vom „Auge lasern“ sprechen, da die Feinarbeit an der inneren Hornhautschicht nicht manuell durch den Operateur durchgeführt wird, sondern durch den Laser. Dieser trägt kleine Teilchen der Hornhaut ab, damit der Brennpunkt, der beim Sehen im Auge entsteht, verändert wird und so das Bild wieder klar wird. Der Laser wird durch ein Computerprogramm gesteuert, das vor der OP mit den nötigen Daten des Patienten gefüttert wird. Dem behandelnden Arzt fällt die Aufgabe zu, die innere Hornhautschicht freizulegen. Dies geschieht durch einen kleinen, präzis gesetzten Schnitt. Bei bestimmten Verfahren wird auch dieser Teil der OP bereits von einem Laser durchgeführt. Wird diese Aufgabe nicht mechanisch, sondern lasergestützt erledigt, spricht man vom Femtosekundenlaser.
Neben der Möglichkeit, das Auge lasern zu lassen, gibt es noch weitere Varianten. Bei starker Fehlsichtigkeit kann statt der eigenen Linse oder auch zusätzlich zur eigenen Linse, eine Phake Intraokularlinse eingesetzt werden. Auch bei Augenleiden wie zum Beispiel dem Grauen Star wird eine Kunstlinse eingesetzt. Wie die LASIK-Methode wird auch dieser Eingriff ambulant durchgeführt und gehört heute zu den Routineeingriffen. Doch wie bei jeder Operation, können auch bei dem LASIK-Verfahren und dem Einsetzen einer Kunstlinse Komplikationen auftreten. Am häufigsten klagen Patienten über Einschränkungen des Nacht- und Dämmerungssehens, über Glanzeffekte oder Lichthöfe.


Autor / Kontakt:
pb internetdienstleistungen
Herr Patrick Berger
Innsbruck
URL: http://www.pb-internetdienstleistungen.at

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