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„Was geht?“ – Deformierungen ernst nehmen

Drucken 27.05.2011, 15:46 Uhr, Krankheiten und Erkrankungen
Düsseldorf im Mai 2011. Im Laufe eines Lebens wirken sehr große Kräfte auf die Füße. Besonders die durchschnittliche Wegstrecke, die ein Mensch in seinem Leben zurücklegt, verdeutlicht diesen Umstand. „Wir umrunden circa vier Mal die Welt und unsere Füße tragen dabei insgesamt ein Gewicht von mehreren Tonnen“, erklärt Adem Erdogan, Facharzt für Chirurgie und zertifizierter Fußchirurg der Praxisgemeinschaft Ars Pedis aus Düsseldorf. „Für viele Menschen gehören deshalb schmerzhafte Entzündungen an den Füßen infolge von Fehlstellungen zum Alltag.“ Dabei gibt es chirurgische Behandlungsverfahren, die Fußdeformitäten wirkungsvoll beheben.

Gesunde und schöne Füße

Für das Funktionieren des gesamten Bewegungsapparats spielen Füße eine wichtige Rolle. „Ein Fuß besteht aus 26 Knochen und 36 Gelenken“, sagt Adrian K. Wiethoff, zertifizierter Fußchirurg und Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie bei Ars Pedis. „Diese bilden ein komplexes Gebilde, welches die täglichen Belastungen kompensiert.“ Bereits kleine Abweichungen in der Anatomie wirken sich negativ aus, da sich die Kapseln und Gelenke im Fuß versteifen. Als Folge geht die nötige Flexibilität verloren und es entstehen häufig chronische Fuß- und Zehenschmerzen. Dabei hemmen Deformitäten die Betroffenen häufig auch aus rein ästhetischen Gründen: Sie trauen sich nicht, ihre Füße offen zu zeigen.

Erfolg fußt auf Erfahrung

Moderne Behandlungskonzepte von Fußfehlstellungen vereinen die gesundheitliche und die ästhetische Dimension gleichermaßen. Dadurch erfordert die Ästhetisch-Plastische Fußchirurgie ein breites Instrumentarium medizinischer Methoden. „Am häufigsten leiden Menschen unter dem sogenanntem Hallux valgus“, betont Adem Erdogan. Durch eine Schiefstellung der Großzehe verändert sich hier der Fußballen und schmerzhafte Entzündungen und ein erhöhter Gelenkverschleiß drohen. Alle Fußerkrankungen vereint, dass der Spezialist diese im ersten Schritt je nach Grad der Erkrankung kategorisiert. Dies geschieht, um das weitere Vorgehen zu planen. Herkömmliche orthopädische Therapien, beispielsweise Einlagen, helfen besonders bei leichten Fehlstellungen. Sofern chirurgische Maßnahmen die einzige Möglichkeit darstellen, der Deformität des Fußes entgegenzuwirken, bieten sich Eingriffe an den Sehnen, Knorpeln und Knochen des Fußskeletts an. „Beim Großteil der Korrekturen reicht eine regionale Betäubung des Patienten aus“, sagt Adrian Wiethoff. „Für größere Knochenumstellungen bietet sich eine sanfte Narkose, der sogenannte Dämmerschlaf, an.“ Besondere Nahttechniken sorgen dabei für kaum sichtbare Narben und tragen der ästhetischen Dimension der Fußchirurgie Rechnung, betont Erdogan.


Autor / Kontakt:
ARS PEDIS
Herr Adrian K. Wiethoff
Düsseldorf
URL: http://www.aesthetische-fusschirurgie.info

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