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Wenn ohne Tabletten nichts mehr geht - Abhängigkeit droht auch bei freiverkäuflichen Arzneimitteln
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17.11.2010, 09:26 Uhr, Medikamente
Medikamente helfen bei den verschiedensten Krankheiten. Bei falscher oder übermäßiger Einnahme bergen sie jedoch ein Suchtrisiko. Laut Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit gelten schätzungsweise 1,4 bis 1,9 Millionen Menschen in Deutschland als medikamentenabhängig. „Dabei zählen nicht nur rezeptpflichtige, sondern ebenso freiverkäufliche Arzneien wie Schmerz- und Abführmittel, Schlaftabletten und Nasenspray zu den Verursachern“, weiß Marion Wüst, Apothekerin und Geschäftsführerin der Versandapotheke fliegende-pillen.de.
Schleichender Prozess
Im Anfangsstadium erkennen Betroffene die Anzeichen meist nicht. Denn gewöhnlich nehmen bei einer Abhängigkeit die ursprünglichen Symptome nach Absetzen der Medikamente wieder zu. Jedoch liegt nun eine andere Ursache zugrunde: „In der Folge entsteht ein regelrechter Teufelskreis“, erklärt Marion Wüst. „Gegen die erneuten Beschwerden nehmen Patienten die vermeintlich lindernden Arzneimittel ein, die aber nur kurzfristig helfen und auf lange Sicht zu einer Verschlechterung führen.“ Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch bei der Selbstmedikation, Höhe und Dauer der empfohlenen Dosierung nicht zu überschreiten. Anhaltende Beschwerden gehören in die Hände eines Arztes.
Gewöhnung an Wirkstoffe
Zu den oft unterschätzten Mitteln zählen Nasensprays oder -tropfen mit gefäßverengenden Inhaltsstoffen. Experten empfehlen, das Medikament nicht länger als fünf bis sieben Tage hintereinander zu benutzen. Ansonsten gewöhnt sich der Körper schnell an die Wirkstoffe. Es kommt zu einer stärkeren Durchblutung der Nasenschleimhaut, die daraufhin anschwillt. Zusätzlich trocknet die Nase von innen aus und es bilden sich Verkrustungen. In der Folge hält die Linderung nur noch für kurze Zeit an und Betroffene benötigen im Extremfall ein Fläschchen Nasenspray pro Tag. Um den Körper zu entwöhnen und trotzdem für freie Atmung zu sorgen, hat sich folgendes Vorgehen als beste Methode erwiesen: Spray nur in ein Nasenloch geben und das andere in Ruhe lassen. „Innerhalb von etwa zwei bis drei Wochen regeneriert sich die Schleimhaut des unbehandelten Nasenlochs“, sagt Marion Wüst. „Wenn Betroffene durch dieses wieder normal atmen können, verzichten sie komplett auf die Anwendung, sodass sich auch das andere Nasenloch vollständig regeneriert.“ Als weiteres Beispiel lassen sich sogenannte nichtopioide Schmerzmittel wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (ASS) anführen. Bei übermäßiger und anhaltender Einnahme kommt es zum medikamenteninduzierten Kopfschmerz, einem drückenden Dauerschmerz. Daher empfiehlt es sich, die Dosis von zehn Tabletten pro Monat nicht zu überschreiten.
Um einem Missbrauch entgegenzuwirken, prüft die Versandapotheke fliegende-pillen.de Bestellungen mit Überschreitung einer bestimmten Bestellmenge konsequent und nimmt in diesen Fällen Kontakt zum Kunden auf.
Weitere Informationen unter www.fliegende-pillen.de.
Schleichender Prozess
Im Anfangsstadium erkennen Betroffene die Anzeichen meist nicht. Denn gewöhnlich nehmen bei einer Abhängigkeit die ursprünglichen Symptome nach Absetzen der Medikamente wieder zu. Jedoch liegt nun eine andere Ursache zugrunde: „In der Folge entsteht ein regelrechter Teufelskreis“, erklärt Marion Wüst. „Gegen die erneuten Beschwerden nehmen Patienten die vermeintlich lindernden Arzneimittel ein, die aber nur kurzfristig helfen und auf lange Sicht zu einer Verschlechterung führen.“ Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch bei der Selbstmedikation, Höhe und Dauer der empfohlenen Dosierung nicht zu überschreiten. Anhaltende Beschwerden gehören in die Hände eines Arztes.
Gewöhnung an Wirkstoffe
Zu den oft unterschätzten Mitteln zählen Nasensprays oder -tropfen mit gefäßverengenden Inhaltsstoffen. Experten empfehlen, das Medikament nicht länger als fünf bis sieben Tage hintereinander zu benutzen. Ansonsten gewöhnt sich der Körper schnell an die Wirkstoffe. Es kommt zu einer stärkeren Durchblutung der Nasenschleimhaut, die daraufhin anschwillt. Zusätzlich trocknet die Nase von innen aus und es bilden sich Verkrustungen. In der Folge hält die Linderung nur noch für kurze Zeit an und Betroffene benötigen im Extremfall ein Fläschchen Nasenspray pro Tag. Um den Körper zu entwöhnen und trotzdem für freie Atmung zu sorgen, hat sich folgendes Vorgehen als beste Methode erwiesen: Spray nur in ein Nasenloch geben und das andere in Ruhe lassen. „Innerhalb von etwa zwei bis drei Wochen regeneriert sich die Schleimhaut des unbehandelten Nasenlochs“, sagt Marion Wüst. „Wenn Betroffene durch dieses wieder normal atmen können, verzichten sie komplett auf die Anwendung, sodass sich auch das andere Nasenloch vollständig regeneriert.“ Als weiteres Beispiel lassen sich sogenannte nichtopioide Schmerzmittel wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (ASS) anführen. Bei übermäßiger und anhaltender Einnahme kommt es zum medikamenteninduzierten Kopfschmerz, einem drückenden Dauerschmerz. Daher empfiehlt es sich, die Dosis von zehn Tabletten pro Monat nicht zu überschreiten.
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Autor / Kontakt:
fliegende-pillen.de
Frau Marion Wüst
50679 Köln
Fon: 0800-240 22 42
Fax: 0221-790 77 790
URL: http://www.fliegende-pillen.de
fliegende-pillen.de
Frau Marion Wüst
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