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Auf Nummer sicher gehen

Drucken 02.12.2011, 00:00 Uhr, Wellness und Pflege
(djd). Diabetes-2-Patienten wird der Teststreifen zur Blutzucker-Messung von den Krankenkassen nur noch in Ausnahmefällen erstattet, etwa dann, wenn sie auf Insulin angewiesen sind. Für viele Patienten bedeutet die Neuregelung eine deutlich höhere finanzielle Belastung - oder den Verzicht auf die Messung. Doch ohne regelmäßige Überprüfung der Werte besteht für die Betroffenen eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung, etwa durch Unterzuckerung. Wer wegen der Kosten seltener zum Teststreifen greift, muss die Messung umso sorgfältiger vornehmen.

Besonders präzise wird der Blutzucker von Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA) in niedergelassenen Laboren gemessen. Diese verfügen über eine große Bandbreite moderner Medizintechnik. Hiermit lassen sich "enzymatische" Messungen des Blutzuckers durchführen. Die MTA geben der Probe ein Enzym bei, das mit der Glukose im Blut reagiert. Durch die Reaktion werden neue Substanzen gebildet, die Färbung der Blutprobe verändert sich. Durch das neue Farbmuster kann der Blutzuckerwert exakt bestimmt werden. Das Ergebnis liegt meist noch am gleichen Tag vor.

Wer eine Labormessung des Blutzuckerwertes durchführen lassen möchte, sollte einen Termin beim Hausarzt vereinbaren. Die meisten Allgemeinmediziner haben zwar kein eigenes Labor, in dem Blutzuckerwerte enzymatisch gemessen werden können, arbeiten aber mit einem Labor vor Ort zusammen.

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