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Bei Heuschnupfen auch an die Darmgesundheit denken

Drucken 05.12.2011, 00:00 Uhr, Wellness und Pflege
(djd). Allergiker haben es schwer: Gegen ihre Beschwerden ist die Medizin noch immer weitgehend machtlos. Alljährlich ab Beginn des Frühjahrs klagen 15 bis 20 Prozent aller Deutschen über juckende, tränende Augen und eine laufende Nase - sie leiden unter Heuschnupfen, einer allergischen Reaktion auf Pollen verschiedenster Art. Warum die Zahl der Allergiker stetig steigt, ist noch nicht abschließend geklärt. Umweltbelastungen und Medikamente scheinen neben genetischen Faktoren eine wichtige Rolle zu spielen.

Immunsystem aus dem Lot

Die Liste möglicher Symptome bei Allergien ist lang. Juckreiz, Husten oder Hautausschlag sind typisch, doch viele Allergiker leiden auch unter Verdauungsproblemen oder Müdigkeit. Grundsätzlich liegen jedem allergischen Geschehen die gleichen Mechanismen im Körper zugrunde: Das Immunsystem, das uns zuverlässig vor gefährlichen Krankheitserregern schützen soll, ist bei einem Allergiker aus dem Lot geraten und bekämpft daher auch Stoffe, die eigentlich nicht gefährlich sind. Dazu gehören bestimmte Nahrungsmittel, Blütenpollen oder Bestandteile von Kosmetika.

Regulieren statt unterdrücken

Sowohl Schulmedizin als auch ganzheitliche Ansätze tun sich nach wie vor schwer damit, die übersteigerte Antwort des Körpers auf harmlose Substanzen erfolgreich zu behandeln. Wichtig bei allen Therapieansätzen ist, das in ständige Alarmbereitschaft versetzte Immunsystem nicht unüberlegt durch stimulierende Mittel noch mehr anzuregen. Eine regulierende Behandlung setzt oft bei der Darmflora an, denn der Darm ist eine zentrale Verbindung zur Außenwelt und unser wichtigstes Immunorgan. Nach den Erkenntnissen der Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. können hier Vitalpilze erfolgreich eingesetzt werden. Bei ihrer Einnahme kann sich demnach oft schon nach kurzer Zeit eine Besserung der allergischen Reaktion zeigen. In Studien belegt ist die Wirksamkeit des Reishi (mehr Infos: www.vitalpilze.de). Auch der Hericium bietet sich an. Er kann die Schleimhäute der Verdauungsorgane stärken, antientzündlich wirken und so für ein intaktes Immunsystem sorgen.

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