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Hilfe bei Depressionen - aber wann?
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12.12.2011, 00:00 Uhr, Wellness und Pflege
(djd). Eine schwere Depression bedeutet: keine Kraft zum Arbeiten, oft nicht einmal für alltägliche Dinge wie Körperpflege, Einkaufen und Kinder versorgen. Hinzu kommen innere Leere und ein "Gefühl der Gefühllosigkeit" - und das wochen- und monatelang. Psychotherapie, die "sprechende Medizin", bewirkt nachhaltig eine Verbesserung der Symptomatik, dies ist eindeutig belegt. Wer an einer psychischen Erkrankung leidet und eine psychotherapeutische Behandlung benötigt, braucht allerdings meist einen langen Atem und viel Kraft, um einen freien Behandlungsplatz zu finden. Doch gerade dies fehlt den Betroffenen.
Bis zu einem Jahr Wartezeit
In Deutschland ist die Zahl praktizierender Ärzte und Therapeuten durch das Versorgungsstrukturgesetz limitiert. Das bedeutet quälende Wartezeiten für die Patienten und fatale Konsequenzen gerade für Menschen am Ende ihrer Kraft. Rund 360 Betroffene haben bei einer Online-Umfrage der Deutschen DepressionsLiga (Juni-Oktober 2011) geschildert, wie es ihnen während der oft monatelangen Suche nach einem Psychotherapieplatz erging. Die vollständigen Umfrageergebnisse sind unter www.depressionsliga.de einsehbar.
Tipps zur Überbrückung
Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) arbeitet gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe daran, diese Situation durch klare Informationen und Appelle an die entsprechenden Behörden zu verbessern. Bis dahin empfiehlt sie Betroffenen folgende Maßnahmen, um die Wartezeiten zu überstehen:
- sich bei mehreren Therapeuten gleichzeitig um Erstgespräche bemühen
- psychologische Beratungsstellen aufsuchen
- Hilfe von Angehörigen und Freunden bei der Suche annehmen
- soziale Kontakte aufrechterhalten, immer im Gespräch darüber bleiben, wie es einem geht
- Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe suchen (Adressen bei der DDL)
- sich in guten Internetforen austauschen
- bei schwerer Depression mit dem Hausarzt oder Psychiater überlegen, ob die Einnahme von Antidepressiva sinnvoll ist
- und wenn es gar nicht mehr geht, sich in einer Akutklinik aufnehmen lassen
Infos sind unter www.depressionsliga.de und www.deutsche-depressionshilfe.de nachzulesen.
Bis zu einem Jahr Wartezeit
In Deutschland ist die Zahl praktizierender Ärzte und Therapeuten durch das Versorgungsstrukturgesetz limitiert. Das bedeutet quälende Wartezeiten für die Patienten und fatale Konsequenzen gerade für Menschen am Ende ihrer Kraft. Rund 360 Betroffene haben bei einer Online-Umfrage der Deutschen DepressionsLiga (Juni-Oktober 2011) geschildert, wie es ihnen während der oft monatelangen Suche nach einem Psychotherapieplatz erging. Die vollständigen Umfrageergebnisse sind unter www.depressionsliga.de einsehbar.
Tipps zur Überbrückung
Die Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL) arbeitet gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe daran, diese Situation durch klare Informationen und Appelle an die entsprechenden Behörden zu verbessern. Bis dahin empfiehlt sie Betroffenen folgende Maßnahmen, um die Wartezeiten zu überstehen:
- sich bei mehreren Therapeuten gleichzeitig um Erstgespräche bemühen
- psychologische Beratungsstellen aufsuchen
- Hilfe von Angehörigen und Freunden bei der Suche annehmen
- soziale Kontakte aufrechterhalten, immer im Gespräch darüber bleiben, wie es einem geht
- Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe suchen (Adressen bei der DDL)
- sich in guten Internetforen austauschen
- bei schwerer Depression mit dem Hausarzt oder Psychiater überlegen, ob die Einnahme von Antidepressiva sinnvoll ist
- und wenn es gar nicht mehr geht, sich in einer Akutklinik aufnehmen lassen
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