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Hilfe bei Scheideninfektionen

Drucken 11.10.2011, 00:00 Uhr, Wellness und Pflege
(djd). Sauer macht lustig - dieses Sprichwort lässt sich durchaus auf das Scheidenmilieu übertragen. Denn wenn es um die Gesundheit der Vagina geht, fühlt sich die dort beheimatete und vor Infektionen schützende Bakterienflora erst richtig wohl, wenn der pH-Wert der Scheide im sauren Bereich liegt.

Was die vaginale Balance stört

Leider kann die von diesen "guten Geistern" aufrechterhaltene pH-Balance leicht aus dem Gleichgewicht geraten: etwa durch mangelnde oder andererseits auch durch übertriebene Intimhygiene. Ein geschwächtes Immunsystem, Stress oder auch bestimmte Medikamente können den pH-Wert der Vaginalschleimhaut ebenfalls beeinflussen. So kann zum Beispiel die Therapie mit Antibiotika eine mögliche Ursache sein: Diese Medikamente bekämpfen in der Regel nicht nur schädliche, sondern auch für die Vagina nützliche Mikroorganismen, wie etwa die Milchsäurebakterien. Des Weiteren können hormonelle Umstellungen während der Menstruation oder in der Schwangerschaft die vaginale Balance stören. Auch bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr steigt der pH-Wert an und schwächt den vaginalen Säureschutzmantel.

Ein dauerhaft erhöhter pH-Wert führt zu Infektionen

Wenn der pH-Wert in die Höhe klettert, steigt auch das Risiko, dass sich die "falschen" Bakterien in der Scheide übermäßig ausbreiten. Eine sogenannte bakterielle Vaginose entsteht, die Vorstufe einer Vaginalinfektion.
"Behandelt werden derartige Infektionen häufig mit Antibiotika, die das Problem leider nicht immer auf Dauer lösen. In etwa 70 Prozent der Fälle treten die Beschwerden innerhalb eines Jahres wieder auf", erklärt die Münchner Frauenärztin Dr. Sabine Miltenberger.

Der Spuk ist meist erst dann wirklich zu Ende, wenn die vaginale Balance dauerhaft im Lot ist. Dazu können den pH-Wert normalisierende Vaginalgele wie Represh Sanol beitragen, die das Scheidenmilieu stärken. "Bei bakterieller Vaginose haben sich insbesondere bioadhäsive Gele bewährt", erläutert Dr. Sabine Miltenberger. "Sie normalisieren den pH-Wert und legen sich sozusagen wie eine zweite schützende Haut auf die irritierten Schleimhäute", erklärt die Frauenärztin. Das verhindere neu auftretende Infektionen. Auch die akuten Beschwerden bakterieller Vaginose, wie unangenehmer Intimgeruch oder Jucken und Brennen im Scheidenbereich, würden damit schnell beseitigt.

Unter www.vaginalinfektionen.de gibt es weitere Informationen dazu.

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